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Suchbegriff: Kryptowährungs- und Blockchain-Vorschriften

Bitcoin befindet sich in einer Identitätskrise, da es weder als Krisenabsicherung wie Gold noch als Risikoanlage wie Tech-Aktien fungieren kann. Während Gold einen Anstieg verzeichnete und Tech-Aktien eine Rallye erlebten, stagnierte Bitcoin und verlor erheblich an Wert, wobei die Korrelationen zu beiden Anlageklassen instabil waren. Anlagestrategen gehen davon aus, dass es trotz der derzeitigen Underperformance als langfristige diversifizierte Alternative dienen könnte.
Der kasachische Präsident Tokajew hat die Finanzaufsichtsbehörde dazu aufgefordert, künstliche Intelligenz und digitale Tools schnell einzuführen, um Finanzkriminalität zu bekämpfen. Er warnte, dass technologischer Rückstand die nationale Sicherheit gefährden könnte, da Kriminelle zunehmend KI einsetzen. Der Präsident hob die erheblichen finanziellen Verluste durch Betrug und Unterschlagung hervor, betonte die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen und forderte strengere Vorschriften gegen Pyramidensysteme und eine bessere Aufsicht über Geschäftsbanken.
Der Global Anti-Financial Crime Threats Report 2026 von ACAMS zeigt, dass Finanzkriminelle aufgrund konvergierender Technologien, geopolitischer Spannungen und krimineller Innovationen zunehmend die Abwehrmaßnahmen übertrumpfen. Der Bericht identifiziert generative KI als das größte externe Risiko, wobei 75 % der Fachleute dieses Risiko als hoch oder sehr hoch einschätzen. Zu den größten Herausforderungen zählen der Mangel an fortschrittlichen Analysetools, die Ermüdung der Mitarbeiter und die Fragmentierung der Daten. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit, harmonisierter Standards und kontinuierlicher Schulungen zum Schutz des globalen Finanzsystems.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor erheblichen Risiken für die Finanzstabilität aufgrund der Markteuphorie, der hohen Verschuldung und des wachsenden Kryptomarktes, den sie als Einfallstor für Finanzkriminalität bezeichnet. Die Aufsichtsbehörde äußert sich besorgt über fragile Märkte, Spekulationsblasen und den Einfluss von Finfluencern auf riskante Verbraucherinvestitionen.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor übermäßigem Marktoptimismus und möglichen plötzlichen Korrekturen und verweist dabei auf fragile Finanzmärkte, geopolitische Konflikte, hohe Verschuldung und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI. Die Behörde plant eine verstärkte Aufsicht über Finanzinfluencer und äußert sich besorgt über steigende Unternehmensinsolvenzen und notleidende Kredite.
Frank Elderson, Mitglied des Direktoriums der EZB, sprach vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments und hob die Widerstandsfähigkeit der europäischen Banken in mehreren Krisen hervor, darunter die Pandemie, der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die hohe Inflation. Er skizzierte die Prioritäten für 2026-28, wobei er sich auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Schocks, die Verbesserung der operativen Widerstandsfähigkeit im digitalen Finanzwesen und die Vereinfachung der Aufsichtsprozesse bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung hoher Standards konzentrierte. Elderson betonte, wie wichtig es sei, die Bankenunion zu vollenden und die Finanzintegration voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der EZB, erläutert die strategischen Gründe für den digitalen Euro und betont dessen Rolle als öffentliches Zahlungsmittel, das Bargeld ergänzt und das fragmentierte Zahlungssystem in Europa verbessert. Er erklärt, dass geopolitische Spannungen zwar die Notwendigkeit einer von Europa kontrollierten Zahlungsinfrastruktur verstärken, das vorrangige Ziel jedoch darin besteht, den Europäern eine nahtlose und widerstandsfähige Zahlungsmethode zur Verfügung zu stellen. Das Interview befasst sich auch mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Cipollone stellt fest, dass sich der Euroraum mit einem widerstandsfähigen BIP und einer Inflation nahe dem Zielwert in einer „guten Lage” befindet, obwohl die zunehmende Unsicherheit Investitionen und Wachstum beeinträchtigen könnte.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin warnt vor möglichen Marktcrashs aufgrund übermäßiger Markteuphorie und verweist dabei auf fragile Marktbedingungen, militärische Konflikte, Handelsstreitigkeiten, hohe Verschuldung in wichtigen Industrienationen und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des KI-Booms. Die Behörde hebt Risiken hervor, darunter die schwächelnde deutsche Wirtschaft, steigende Unternehmensinsolvenzen, mögliche Herausforderungen für den Status des US-Dollars als Reservewährung sowie Verbraucherschutzprobleme im Zusammenhang mit „Buy now, pay later”-Modellen und durch soziale Medien angeheizten Krypto-Investitionen.
Die Geldwäsche mit Kryptowährungen erreichte im vergangenen Jahr einen Umfang von 82 Milliarden US-Dollar, wobei chinesischsprachige Netzwerke 16,1 Milliarden US-Dollar ausmachten. Diese Gruppen wachsen rasant und stellen eine erhebliche Bedrohung für die Finanzsysteme dar, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo sie mexikanische Drogenkartelle unterstützen. Trotz des Verbots von Kryptotransaktionen in China halten die illegalen Aktivitäten an, wobei der Schwerpunkt auf der Umgehung von Kapitalkontrollen liegt.
Äthiopien führt mithilfe einer Partnerschaft zwischen dem Ethiopian AI Institute und dem Financial Intelligence Service künstliche Intelligenzsysteme zur Bekämpfung von Finanzkriminalität ein. Das KI-System wird die Aufdeckung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und illegalen Finanzströmen verbessern, indem es Transaktionsmuster analysiert und Fehlalarme reduziert. Die Initiative umfasst Rechtsreformen, regionale Zusammenarbeit mit ostafrikanischen Nachbarländern und bringt Äthiopien in Einklang mit internationalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche, während gleichzeitig die Finanzaufsichtsfähigkeiten des Landes modernisiert werden.

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